22.05.2026 | 12:06

Neue Forschungskooperation am Campus Tulln für Heilpflanzenforschung

LH-Stv. Pernkopf: Gemeinsam mit Bionorica und der Universität für Bodenkultur setzen wir heute den Startpunkt für ein neues Institut im Bereich der Phytopharmazie

Neue Forschungskooperation am IFA Tulln: Michael Popp, CEO Bionorica SE, Eva Schulev-Steindl, Rektorin der Universität für Bodenkultur Wien, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Bürgermeister Peter Eisenschenk.
Neue Forschungskooperation am IFA Tulln: Michael Popp, CEO Bionorica SE, Eva Schulev-Steindl, Rektorin der Universität für Bodenkultur Wien, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Bürgermeister Peter Eisenschenk.© NLK PfefferDownload (1.8Mb)

Über eine neue Forschungskooperation zwischen der Universität für Bodenkultur Wien und dem Unternehmen Bionorica am IFA Tulln im Bereich der Heilpflanzenforschung informierte heute, Freitag, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf gemeinsam mit Eva Schulev-Steindl, Rektorin der Universität für Bodenkultur Wien, Michael Popp, CEO Bionorica SE, und Bürgermeister Peter Eisenschenk im Zuge einer Pressekonferenz. „Gemeinsam mit Bionorica und der Universität für Bodenkultur setzen wir heute den Startpunkt für ein neues Institut im Bereich der Phytopharmazie, also der Heilpflanzenforschung“, so LH-Stv. Stephan Pernkopf.

Am IFA Tulln soll es dazu drei Stiftungsprofessuren geben, „eine davon wird zur Gänze vom Land Niederösterreich finanziert, die beiden anderen von der BOKU und der Firma Bionorica“, sagte Pernkopf. Am Standort Tulln werde Forschung und Entwicklung vereint: „Hier herrscht ein großes Potenzial für Gesundheit und Wirtschaft, denn die Erkenntnisse modernster Wissenschaft werden mit uraltem Wissen verbunden“, erklärte der LH-Stellvertreter. „Das ist ein bedeutender Schritt für den Wissenschaftsstandort Niederösterreich.“ Das Institut solle neues Potenzial erschließen, so Pernkopf: „Und so bestmöglich Arbeitsplätze schaffen, die Heilungschancen verbessern und das Leben vieler Menschen leichter machen. Das ist Wissenschaft und Forschung, die wirkt.“

In Niederösterreich wisse man die Zusammenarbeit mit den Universitäten sehr zu schätzen, betonte Pernkopf und zur aktuellen Diskussion um die Budgets für die Universitäten sagte er: „Bei den Universitäten zu kürzen, ist mit Sicherheit der falsche Weg, denn hier entsteht Zukunft, hier brauchen wir Knowhow und hier wird Wohlstand von morgen entstehen. Deshalb hoffe ich auf eine Einigung zwischen der Bundesministerin und dem Finanzminister, dass sich auch weiterhin Chancen für junge Menschen ergeben.“

Eva Schulev-Steindl, Rektorin der Universität für Bodenkultur Wien, sagte, es sei ein besonderer Tag für die BOKU: „Der Standort Tulln wird mit Hilfe eines Pionierunternehmers und mit Hilfe der Politik gestärkt. Seit vielen Jahren sind wir erfolgreich hier am Standort tätig, die neuen Stiftungsprofessuren sind eine großartige Bereicherung unseres Portfolios.“ Als Life-Science-Uni sei es von Bedeutung, „dass wir unsere Arbeit in den Dienst der Menschen stellen. Hier entsteht ein neuer Ort mit konkretem gesellschaftlichen Nutzen“, so die Rektorin und: „Die erste Stiftungsprofessur wird im Herbst ausgeschrieben.“

Michael Popp, CEO Bionorica SE, betonte: „Wir betreiben seit 40 Jahren Forschung hier in Österreich und haben hier dafür die beste Universität in Europa gefunden – das beste Umfeld, für das, was wir vorhaben.“ In der Natur stecke viel Potenzial, so Popp: „Die Pharmakognosie, die Auseinandersetzung mit pflanzlichen Arzneimitteln, gibt es so nur in Österreich.“ Die Firma Bionorica stelle echte Arzneimittel her: „Wir haben Zulassungen, Studien, klinische Evidenz, mit dem ersten Lehrstuhl für Pharmakognosie wollen wir herausfinden, wie wir wirken.“

Tullns Bürgermeister Peter Eisenschenk freute sich: „Der heutige Tag ist für die Stadtgemeinde Tulln ein großer Erfolg, denn es entspricht unseren Leitlinien, den Unistandort Tulln ständig auszubauen. Ich bin überzeugt, dass sich diese Entwicklung hier am Standort noch lange fortsetzen wird.“ Die BOKU habe ein klares Bekenntnis für den Standort Tulln abgegeben: „Das neue Institut für Pharmakognosie ist für unsere Stadt ganz wesentlich: Eine nachhaltige Stärkung des Wirtschaftsstandorts Tulln und es werden hochwertige Arbeitsplätze geschaffen.“

Nähere Informationen: Büro LH-Stv. Pernkopf, Pressesprecher DI Jürgen Maier, Telefon 02742/9005-12704, Mobil 0676/81215283, E-Mail lhstv.pernkopf@noel.gv.at

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Im Forschungslabor am IFA Tulln: Eva Schulev-Steindl, Rektorin der Universität für Bodenkultur Wien, Bürgermeister Peter Eisenschenk, Michael Popp, CEO Bionorica SE, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Doris Ribitsch vom Institut für Umweltbiotechnologie.
Im Forschungslabor am IFA Tulln: Eva Schulev-Steindl, Rektorin der Universität für Bodenkultur Wien, Bürgermeister Peter Eisenschenk, Michael Popp, CEO Bionorica SE, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Doris Ribitsch vom Institut für Umweltbiotechnologie.© NLK PfefferDownload (1.6Mb)

Im Forschungslabor am IFA Tulln: Eva Schulev-Steindl, Rektorin der Universität für Bodenkultur Wien, Bürgermeister Peter Eisenschenk, Michael Popp, CEO Bionorica SE, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Doris Ribitsch vom Institut für Umweltbiotechnologie.

„Gemeinsam mit Bionorica und der Universität für Bodenkultur setzen wir heute den Startpunkt für ein neues Institut im Bereich der Phytopharmazie, also der Heilpflanzenforschung“, so LH-Stv. Stephan Pernkopf.
„Gemeinsam mit Bionorica und der Universität für Bodenkultur setzen wir heute den Startpunkt für ein neues Institut im Bereich der Phytopharmazie, also der Heilpflanzenforschung“, so LH-Stv. Stephan Pernkopf.© NLK PfefferDownload (1.6Mb)

„Gemeinsam mit Bionorica und der Universität für Bodenkultur setzen wir heute den Startpunkt für ein neues Institut im Bereich der Phytopharmazie, also der Heilpflanzenforschung“, so LH-Stv. Stephan Pernkopf.

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